Frauen gründen seltener und vorsichtiger

LeaPraxisgründung

Frauen gründen seltener und vorsichtiger

Die Zahnmedizin wird weiblich: Heute sind allein etwa 70 Prozent aller Studierenden der Zahnmedizin Frauen. Und trotzdem wagen noch immer mehr Männer den Schritt in die Existenzgründung, zumindest in den ersten Berufsjahren. Zahnärzte gründen im Schnitt mit 35,5 Jahren etwa ein Jahr eher als ihre weiblichen Kolleginnen. Und auch bei den Investitionskosten ist das männliche Geschlecht weitaus risikofreudiger und gibt mit 313.000 Euro circa 30 Prozent mehr aus als Existenzgründerinnen (245.000 Euro).

Erste Forderungen nach einer Männerquote für das Zahnmedizinstudium werden laut, doch vielmehr noch verdeutlichen diese Zahlen den akuten Handlungsbedarf in punkto Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Praxis- und Familiengründung fallen in die gleiche Lebensphase und bedürfen Rahmenbedingungen, die den Weg in die Selbstständigkeit für junge Zahnärztinnen unterstützen.